Berufung zur 'Fee':
(Matthias Schneider, 6)
'Was hat na diiiie mit aaanara Fee zum duuun, dass die sich so nennt?"
Würden die es wagen, mich direkt zu fragen, würde ich ihnen freundlichst sagen:
"Es war einmal ein Mann, der hieß Antoine de Saint-Exupéry. Er flog Post- und Aufklärungs-Flugzeuge und hatte in der Wüste nach einem Absturz ein Nah-Tod-Erlebnis. Er war also in vielerlei Hinsicht dem Himmel nah. In seinen Büchern vermittelt er himmlische Botschaften zur Aufklärung großer und kleiner Leser, denen er durch seine Inspiration Flügel verleiht. In seinem Buch 'Der Kleine Prinz' sagt der schlaue Fuchs (der sowas wie ein 'Krafttier' ist) zum Kleinen Prinzen:
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen!"
"Und wenn Sie es wirklich wollen," (würde ich diesen Leuten dann sagen) "können Sie das bei mir lernen, wie man mit dem Herzen gut sieht - vielleicht sehen Sie dann ja doch die Fee in mir und entdecken vor allem auch, was Besonderes in Ihnen steckt!"
Manche Männer kommentierten auch schon, unter einer Fee würden sie sich "was Jüngeres, Schlankeres" vorstellen. Vorstellen ist gut! Die sprechen wohl von ihren nächtliche Fee-ta Morganas? Na, darin möchte ich ohnehin keine Rolle spielen! Denen empfehle ich als All-Rounderin dann, sich mal die überaus kompetenten rundlichen Feen in den alten Disney-Zeichentrickfilmen anzuschauen ... und sich ehrlich zu fragen, wie sie selber wohl als Prinz rüberkommen würden für's Aschenputtel ...
Ja, und wenn wir schon bei Märchen und der Kindheit sind:
Mit etwa 4 Jahren segelte ich mit dem Kopf voraus durchs Küchenfenster auf die Terrasse (wieder mal 'zu eilig gehabt' und die Materie nicht angemessen wahrgenommen). Unsere Hausärztin zauberte mit tröstenden Worten (Liebe) und ein paar süßen Kügelchen (Homöopathie = ermächtigte Pflanzengeister) den Schmerz weg und das war so befreiend, dass ich mir genauso eine schöne (Ärzte-)Tasche wünschte, aus der ich immer das richtige Heilmittel gegen Schmerzen finden wurde, um mir und anderen helfen zu können.
Etwa zu der Zeit wurde mir auch bewusst, dass ich intuitiven Zugang zur ganzen Fülle des Universums habe ('aus dem Bauch'). Heute habe ich tatsächlich so ein 'Geistiges Schatzkästchen' voller Informationen und Balance-Techniken einschließlich der Kommunikation mit der geistigen Welt, die 'über allem anderen steht'.
Noch bevor ich mit 6 Jahren in die Schule kam, war mein erklärtes Berufsziel hier in dieser Materiellen Welt 'Lehrerin', denn ich liebte es, Dinge zu erklären und anderen zu zeigen und mit ihnen gemeinsam zu staunen (wieder linke und rechte Gehirnhälfte 'in einer Person').
Mit 8 Jahren wurde mir schmerzhaft bewusst gemacht, dass es in meiner materiellen Welt Menschen gibt, die behaupten, es besser zu wissen als das, was ich selber wahrnehme. Sie machten mir große Angst, falls ich ihnen nicht folgen würde, dass ich ausgestoßen würde. Wer nicht das selbe glaubte wie sie, wurde verteufelt und auch ich sollte mich dem anschließen und mich über so genannte 'Primitive' lustig machen, die doch so viel weiser waren, weil sie Mutter Natur ehrten. Man unterstellte mir allein aufgrund meiner menschlichen Existenz böse Absichten und Taten, die ich zwar nie begangen hatte, die ich aber dennoch zu beichten und zu büßen hatte, indem es mir verboten wurde, meine eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken und mich in meinem Körper wohl zu fühlen. Der Preis für Zugehörigkeit war offenbar Krankheit und Abhängigkeit. Später machte ein weiser Mann mir bewusst, dass auf diese Weise Menschen (und kein Gott!) Macht über andere gewinnen - meist weil sie selber Angst haben, denn sonst hätten sie das nicht nötig, anderen etwas so Wesentliches wie ihren eigenen 'Spirit' ersatzlos wegnehmen zu wollen.
Mit 10 Jahren las ich zum ersten Mal einen Artikel über einen 'geistigen Heiler' und mein Herz schlug schneller vor Freude, weil ich wusste, dass ich das auch will und kann. Doch am Ende des Artikels stand, dass er ermordet worden war und ich erschrak und überlegte, wie ich meine Fähigkeiten denn leben kann, ohne dass mir das passiert. (Angst kann also auch hilfreich für alle sein, wenn man sie konfrontiert und selber was Gutes daraus macht!) Dieser Heiler hatte Symptome 'hokuspokus-weggezaubert' und damit seinen Patienten die Autorität über ihre Gesundheit 'weggenommen' (so wie mir die Autorität über meine Anbindung an den 'Großen Geist' weggenommen wurde). Daher beschloss ich, dass ich mir und meinen Mitmenschen die Macht über ihre Gesundheit, ihren Glauben, ihr Leben selbst in die Hand geben will, indem ich mir das entsprechende Wissen (linke Hemisphäre) und Bewusstsein (rechte Hemisphäre) aneigne und es weiter vermittle. Nun werde ich zwar selber verteufelt von denjenigen, denen der 'schöne Schein' (in dreifacher Bedeutung: 'Schein-Heiligen-Schein', 'großer Geldschein' und 'Zertifikat von weltlichen Autoritäten') wichtiger ist als wahre Werte, aber ich tröste mich damit, dass mir der Zugang zu meinem Paradies in der geistigen Welt bekannt ist. Wie man sich heile Räume hier in der materiellen Welt schafft, habe ich ebenfalls gelernt, denn ich habe unzählige 'heilige Orte' besucht - Kirchen, Tempel und Moscheen sowie Kraftplätze in der Natur - und über mein Praktikum am Bau, mein Studium und die Renovierung von drei Häusern sehr viel praktisches Wissen über die geistigen und materiellen Aspekte des Wohnens angeeignet und möchte dazu beitragen, dass es wieder mehr 'heilige Orte und Räume' gibt. Aussen, aber auch in den Menschen selbst ... wir brauchen sie dringend!
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